It’s – It

•15 Februar 2008 • Hinterlasse einen Kommentar

Although the previous statements don’t seem to say anything positive about Hong Kong, we loved it… but our time is up now and the trip is over… USA-Panama-Chile-Argentina-Mexico-Fiji-NewZealand-HongKong… thanks for your attention.

A few more pictures of Hong Kong are now in the Picasa webfolder.

hongkong

Alles in Gefahr?

•13 Februar 2008 • 4 Kommentare

Es ist kalt in Hong Kong, anscheinend hat es seit 40 Jahren keine solche Kaelteperiode mehr gegeben. 9 bis 12 Grad Celsius sind gut zu ertragen, vor allem in Winterkleidung. Das Problem ist nur, dass es so gut wie keine Heizungen gibt und so auch in unserem Hostel das Zimmer mit Temperaturen um die 10 Grad nicht sehr attraktiv erscheint.

Trotzdem schlagen wir uns ganz gut. Als erste gute Tat habe ich die Haustuer mit Gewalt eingetreten und bin unter lautem Gezeter des Sicherheitsmanns und einer Hausbewohnerin wieder nach draussen gegangen, bis sie sich beruhigt hatten.

Am naechsten Tag hat C. mit voller Wucht einem armen Geschaeftsmann ins Gesicht geschlagen, man haette meinen koennen, sie habe seine Brille mit Gewalt von der Nase hauen wollen.

Unsere Spur der Zerstoerung hat sich bis auf den Aussichtspunkt ‘The Peak’ weitergezogen, wo wir wertvolle Kerzenstaender beschaedigt haben und gluecklicherweise ungeschoren davonkamen.

Jetzt bleiben uns nur noch ein paar Stunden, um weiteres Unheil ueber die Stadt zu bringen. Der Versuch, den Deckel einer ziemlich teuren Teekanne in Scherben zerbrechen zu lassen, ist gescheitert… der Boden hat das Teilstueck gerade noch vor der Zerstoerung bewahrt.

Es ist allerdings noch nicht sicher, ob wir nicht selber noch zu Schaden kommen. Das Hostel ist illegal und laut Drohbriefen (welche im Lift und in der Eingangshalle des Gebaeudes ueberall an die Waende geklebt wurden) muss man als Hostelgast damit rechnen, dass der Zutritt zum Gebaeude verweigert wird und Verletzungen nicht ausgeschlossen werden. Ich haette vielleicht die Tuere doch nicht mit Gewalt eintreten sollen…

hongkongbuilding

Ein Dankeschoen an die wunderbaren Waschsalons dieser Welt

•9 Februar 2008 • Hinterlasse einen Kommentar

Kurz vor dem Ende der langen Reise moechte ich mich mal zur Abwechslung bei den Waschsalons / Lavanderias /Laundries bedanken. Sie sorgen dafuer, dass man mit relativ wenig Gepaeck trotzdem immer mit sauberen Kleidern auf der ganzen Welt erscheinen und sich ueber den taeglich frischen Duft freuen darf. Ganz besonders moechte ich mich bei folgenden Lavanderias bedanken:

Panama


lavagreth

Lavanderia Greth, Bocas del Toro, **

niemals um ein Laecheln verlegen, waescht Greth Berge von schmutziger Waesche aller Herkunft in ihrem winzigen Waschsalon in Bocas del Toro. Lustig nur, dass sich nach dem Waschvorgang gelbe Striche ueber die T-shirts ziehen. Hat Greth die Deodorant-Reste oder Sonnencreme sichtbar gemacht? Die Antwort bleibt sie uns mit einem sympathischen Laecheln schuldig.

Chile


lavaellen

Lavanderia Ellenhaus, Puerto Varas, **

Ellen ist schlagfertig, kann sich geschickt ausdruecken und ist bekannt dafuer, taeglich alle Zimmer gruendlichst zu putzen und alle Teppiche klinisch zu reinigen mit ihrem Staubsauger. Von deutschen Einwanderern abstammend, versteht sie viel von Puenktlichkeit, Sauberkeit und Zuverlaessigkeit. Sie waescht sauber und mit mindestens 90 Grad, das ist garantiert. Alles und taeglich! Danke fuer die sauberste Waesche der Welt!
Wenn sie nur nicht alles eingehen lassen wuerde mit ihrem Sauberkeitswahn und der Kochwaesche.

Mexiko

lavachedraui

Lavanderia bei Chedraui, Playa del Carmen, ***

Hier hat man alles selber in der Hand und kann die Knoepfe und Temperaturregler zum Glueck selber drehen und druecken, wie es einem gefaellt. So kann man unbesorgt die neuen Kleidungsstuecke (welche nach Greth und Ellen gekauft werden mussten) in den Waeschetrockner legen und bei niedriger Temperatur trocknen. Die freundlichen Waschdamen drehen erst am Regler, wenn man in der Zwischenzeit einkaufen geht. Das tun sie, damit die Waesche der komischen Touristen auch in nuetzlicher Zeit richtig trocken wird. Und eingeht. Erneut!

USA


lavasunset

Laundromat am Sunset Boulevard, Los Angeles, *****

Das ist mal wirklich ein guter Waschsalon. Alles bedient man selber und wenn nichts gestohlen wird, ist man fuer Farbveraenderung oder Schrumpfung seiner Waesche zu 100% selber verantwortlich.

Neuseeland

Laundry on Fenton Street, Rotorua, ***


Vielen Dank dem freundlichen Maori, der mit einer Stoppuhr vor jedem Waeschetrockner ausgeruestet ist. Er hat die Zeit voll im Griff. Schoen auch, dass wir abgemacht hatten, in einer Stunde die Waesche abzuholen und dann der Waschsalon auf unbestimmte Zeit geschlossen war. Gutes Timing und danke, dass wir deshalb nicht wie geplant aus Rotorua wegfahren konnten.

Blitzwanderung und Sternenfahrt

•8 Februar 2008 • Hinterlasse einen Kommentar

Dunedin war die perfekte Medizin fuer unsere angeschlagene Laune und auch wenn die von uns ausgewaehlten Kinofilme nicht gerade Meisterwerke waren, so ging doch zumindest mal was anderes vor den Augen durch als weisse Campervans.

Noerdlich von Dunedin haben wir die Moeraki Boulders angeschaut, irgendwelche seltsame Steinkugeln am Strand von Moeraki.

Der Ruf des Mount Cook (Aoraki) war so laut, dass wir den Weg auf uns genommen haben und via Twizel zum groessten Berg Neuseelands gefahren sind. Bereits auf der Anfahrt trauten wir unseren Augen kaum: der Lake Pukaki am Fusse der Berge war tuerkisblau-milchig, eine Farbe, die man keinem natuerlichen See zuordnen wuerde (ausser vielleicht einer heissen vulkanischen Quelle). Ein Wunder der Natur sozusagen.

tuerkissee

Die Bergkette dahinter schien nicht minder beeindruckend. Doch bei der Ankunft in Mount Cook “Village” mussten wir schlussendlich doch wieder auf einem Campingplatz uebernachten, aber es war zum Glueck nicht mehr so schlimm wie befuerchtet und Berthe war ein bequemer Schlafplatz.

Am naechsten Tag haben wir eine Wanderung im Hooker Valley unternommen, die Wanderzeit war mit 3 Stunden veranschlagt, wir sind jedoch mit schnellen Schritten zum Gletschersee gelaufen und wieder zurueck, gerade mal 2 Stunden waren wir unterwegs (wir haben uns alle Muehe gegeben, sehr schnell zu laufen). Lohnenswert, aber genug der Wanderfreuden.

mountcook

Dann kam eine lange Fahrt von Mount Cook nach Christchurch. Leider hat uns auf den letzten Kilometern ein Stein ein kleines Sternchen in unsere Windschutzscheibe geschlagen. Ein liebevolles Dankeschoen zum Abschied von einem rasenden Lastwagen!

Christchurch ist unsere “letzten Station” in Neuseeland, bald fliegen wir nach Hong Kong. Leider haben wir es bisher noch nicht geschafft, einen Hong Kong Reisefuehrer aufzutreiben, aber die Unterkunft haben wir bereits gebucht.

17:0 Kamperz Kriziz 17:3 Happynezz

•4 Februar 2008 • 3 Kommentare

Man kann alles uebertreiben, nicht wahr? Aber das soll man nicht, denn es kommt nicht gut raus!

Klaeren wir das mal auf. Einen Toyotabus zu mieten ist eine Entscheidung, die jeden Tag aufs Neue grosse Freude bringt. Unbegrenzte Freiheit, Schlafplatz inklusive und Kuehlbox im Kofferraum! Es ist super und das einzige was fehlt, sind Dusche und Toilette. Auch das laesst sich arrangieren, es gibt schliesslich ueberall Toiletten und im schlimmsten Fall kann man sich in Nacht und Nebel Aktionen auch mal an einem Wassertrog waschen, egal ob legal auf dem oeffentlichen Oertchen oder illegal auf einem Campingplatz im Schutz der Dunkelheit.

Das alles ist gut zu ertragen und gibt auch mal das Gefuehl, etwas Verbotenes zu tun. Spannend. Soweit so gut.

Doch es kommt manchmal anders als man denkt. Ich frage mich, ob es an uns liegt oder ob die Menschen, die sich auf Campingplaetzen aufhalten einfach furchtbar schlecht gelaunt und muerrisch sind. So kommen sie mir hier jedenfalls vor. Das Tag fuer Tag. Hier ein unfreundliches Wort, da ein schlechter Standplatz fuer Berthe. Mal fuer 7 Dollar, mal auch fuer 30 Dollar. Und es geht immer weiter, jeden Tag schlecht gelaunte Menschen auf den Campingplaetzen Neuseelands und unsere Laune passt sich zusehends den Umstaenden an.

17 Naechte haben wir in der Berthe verbracht. Etwa 12 Naechte davon im Schutze eines Campingplatzes. Das war genug, um uns zu vergraulen und dazu zu bringen, endlich in einem normalen Bett in einem normalen Haus und umgeben von normalen Menschen zu uebernachten. Welche Wohltat!

Die eine Nacht war nicht genug, denn die muerrischen Halsabschneider auf den Zeltplaetzen sehen uns nicht mehr wieder… so haben wir uns in einem ehemaligen Spital, dem Chalet Backpackers, einquariter und erfreuen uns am Stadtleben in Dunedin.

PS: Es gibt noch einen weiteren Vorteil, nicht auf dem Zeltplatz zu sein; es gibt keine Sandfliegen in der Stadt.

Es brennt

•30 Januar 2008 • Hinterlasse einen Kommentar

Am 27. 1. ging Berthe auf die Faehre und fuhr mit uns auf die Suedinsel. Von Picton fuhren wir in die Naehe von Nelson, wo wir V. erneut treffen durften. Es war ein sehr schoener Nachmittag und Abend, wir haben erneut viel geplaudert und gelacht.

Von dort aus sind wir an die Golden Bay und in den Abel Tasman Nationalpark gefahren und haben dank sehr sonnigem Wetter die Schoenheit der Nordinsel von Anfang an geniessen koennen. Berthe muss ein bisschen unter den Schotterstrassen leiden, aber wir behandeln sie so sorgfaeltig wie moeglich, denn sie ist unser 24-Stunden-Zuhause und wird das in den naechsten Tagen auch bleiben.

Der Reiseplan sieht vor, dass wir an der Westkueste entlang in den Sueden fahren und am 10. 2. von Christchurch (an der Ostkueste) nach Hong Kong fliegen und dort 3 ganze Tage (statt nur 2) verbringen, bevor wir nach Hause reisen. Die Zeit vergeht sehr schnell…

Nun heisst es sich mit den laestigen Sandfliegen auseinanderzusetzen und die fiesen Stiche ueber sich ergehen zu lassen (geschieht gerade waehrend ich tippe).

Golden Bay

Rotorua und des Teufels viele Baeder

•25 Januar 2008 • Hinterlasse einen Kommentar

Vom Norden in die Mitte und zwar schnell. In der Gegend um Cape Reinga haben wir viel Zeit gebraucht und ploetzlich mussten wir uns beeilen, rechtzeitig in den Sueden der Nordinsel zu kommen, damit wir unsere Faehre nicht verpassen. Die Faehre von Wellington (Nordinsel) nach Picton (Suedinsel) mussten wir schon im Dezember buchen und die Daten sind nicht umbuchbar.

Das Wetter wurde allmaehlich besser und so kamen wir zwar ziemlich erschoepft, aber doch sehr zufrieden in Rotorua an. Der Campingplatz war unglaublich… hatte sogar mehrere Thermalpools, welche man einfach so benuetzen durfte. Wir haben vom Angebot gebrauch gemacht und uns noch eine Runde Thermalbaeder vor dem Abendessen gegoennt.

Am naechsten Tag sind wir von Rotorua weiter nach Sueden gefahren und haben die Vulkanfelder von Wai-O-Tapu besucht. Es hat ziemlich stark nach Schwefel gerochen, aber wir konnten die optischen Eindruecke trotz Kopfschmerzen sehr geniessen. Die Farben waren zum Teil sehr intensiv!

waiotapu

 
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